Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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in dem milder geſinnten Manne ihren einzigen Schutz gegen die roheſte Behandlung ſah. Sie folgte ihm, ja ſie hielt ſogar ſeinen Aermel veſt, damit er ihr nicht entwiſchen ſollte, und der Raͤuber ſchien, bei aller Hartherzigkeit, durch dieſe Beweiſe von Vertrauen etwas geruͤhrt zu werden, und gab ihr die wiederhohlte Verſiche⸗ rung, ſie gegen jede Kraͤnkung zu ſchuͤtzen. Man fuͤhrte die Gefangene in einer Rich⸗ tung, die immer weiter von der Heerſtraße ab⸗ wich, aber ſie bemerkte, daß man einen Neben⸗ weg verfolgte, und dieß milderte ihre Beſorgniſſe, die nicht wenig wuͤrden geſtiegen ſein, wenn man nicht eine beſtimmte und gewiſſe Straße einge⸗ ſchlagen haͤtte. Sie waren gegen eine halbe Stunde in tiefem Stillſchweigen voran gegangen, als ſie zu einer alten Scheune kamen, die am Rande angebauter Laͤndereien, aber entfernt von allem ſtand, was einer Menſchenwohnung glich, wiewohl ſie bewohnt war, da man die Fenſter erleuchtet ſah. Einer der Straßenraͤuber kratzte an der Thuͤre, die von einer weiblichen Geſtalt geoͤffnet ward, und ſie traten mit der ungluͤckli⸗ chen Gefangenen hinein. Eine alte Frau, die bei einem gedaͤmpften Feuer von Holzkohlen Eſſen