Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
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34 ſtraße ,„ um ſich ſo prellen zu laſſen? Wir wol⸗

len jeden Heller haben, den Ihr bei Euch habt,

oder ich will verflucht ſein— wir ziehen Euch bis auf die Haut aus.

Sein Gefaͤhrte, dem das Entſetzen, das Johanna's Zuͤge verriethen, eine Art von Mit⸗ leid einzufloͤßen ſchien, hob an: Nicht doch, Thomas! Es iſt eine von den trefflichen Schweſtern, und wir wollen einmahl ihr Wort gelten laſſen, ohne ſie der Ausziehprobe zu un⸗ terwerfen. Hoͤre, Maͤdchen, willſt Du zum Himmel aufſehen und ſagen, daß dieß der letzte Pfennig iſt, den Du bei Dir haſt, nun ſo magſt Du deines Weges ziehen.

Ich darf nicht ſagen, Ihr Herren, was ich bei mir habe, erwiderte Johanna, denn an meiner Reiſe haͤngt Leben und Tod, aber wenn Ihr mir nur ſo viel laſſen wollet, als ich zu Waſſer und Brod brauche, ſo will ich zufrie⸗ den ſein, und Euch danken und fuͤr Euch beten.

Der Henker hohl' eure Gebete! ſprach der der kleinere Burſche. Das iſt eine Muͤnze, die gilt bei uns nichts.

Mit dieſen Worten machte er eine Bewe⸗ gung, ſie anzugreifen. 1