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wird. Das Wort des Mundes allein muß uns helfen, Ruben, oder nichts kann helfen.
Ich habt recht, ſprach Ruben, ſich erman⸗ nend. Ich will hoffen, daß Gott eurem guten Herzen und eurem ſtandhaften Muthe das ein⸗ zig moͤgliche Mittel eingegeben hat, dieſem un⸗
gluͤcklichen Maͤdchen das Leben zu retten. Aber
Ihr duͤrft dieſe ſehr gefaͤhrliche Reiſe nicht allein machen, Hannchen. Ich nehme Antheil an Euch, und will nicht zugeben, daß mein Hann⸗ chen ſich wegwerfe. Ihr muͤßt mir unter dieſen Umſtaͤnden das Recht eines Gatten gewaͤhren, und ich will Euch auf dieſer Reiſe begleiten und in der Erfuͤllung eurer Pflicht gegen eure Ange⸗ hoͤrigen Euch beiſtehen.
Ach Ruben! erwiderte darauf Johanna: das darf nicht ſein. Eine Begnadigung wird meiner Schweſter ihren guten Ruf nicht wieder geben, und ich wuͤrde darum doch nicht zur Braut eines achtbaren Mannes und eines wuͤrdigen Pre⸗ digers paſſen. Wer wuͤrde auf ſeine Predigten achten, wenn er die Schweſter eines Maͤdchens heirathete, das wegen einer ſolchen boͤſen That gerichtet wurde?
Aber Hannchen, antwortete der Liebhaber:


