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ner mit dem Zeichen der richterlichen Gewalt. Sie ſetzten ſich auf ihre Plaͤtze. Die Verſamm⸗ lung ſtand auf, ſie zu begruͤßen. Kaum war die Bewegung, welche ihre Ankunft verurſacht hatte, geſtillt, als das laute Geraͤuſch und die Verwir⸗
rung bei dem gewaltſamen Eindringen der Neuu⸗
gierigen in die Thuͤren des Saales und der Galle⸗ rieen, die Ankunft der Gefangenen ankuͤndigten. Dieſer Laͤrm entſteht, wenn die Thuͤren, die an⸗ faͤnglich bloß fuͤr Diejenigen offen ſind, welche entweder ein Recht haben, der Verhandlung bei⸗ zuwohnen, oder durch ihren Rang Zutritt er⸗ halten, endlich allen Neugierigen geoͤffnet wer⸗ den. Mit entflammten Geſichtern und herab⸗ geriſſenen Kleidern drang der rohe Haufe her⸗ ein, waͤhrend ſie bald mit einander kaͤmpften, bald uͤber einander herſtuͤrzten, und nur mit aller Anſtrengung konnten einige Soldaten, die man in der Mitte dieſer Flut ſah, der Gefan⸗ genen den Weg zu dem Platze bahnen, den ſie einnehmen ſollte. Durch das Anſehen der Be⸗ amten und die Bemuͤhungen der Gerichtsdiener, ward endlich der Laͤrm unter den Zuſchauern geſtillt, und das ungluͤckliche Maͤdchen erſchien, zwiſchen zwei Schildwachen mit aufgepflanztem 1II. Theil. 4


