Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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gleichen Schritt mit ihm zu halten. Ein unbe⸗ deutender Umſtand, der aber ſein verſtoͤrtes Ge⸗ muͤth verrieth, hemmte ſeine Schritte.„Eure Muͤtze, Vater!“ ſprach Johanna, als ſie be⸗ merkte, daß ſein graues Haar unbedeckt war. Er kehrte zuruͤck, leiſe erroͤthend, wie beſchaͤmt, auf einer Unterlaſſung ertappt worden zu ſein, die ſoviel Seelenunruhe verrieth, hohlte nun ſeine große blaue ſchottiſche Muͤtze, und als haͤtte jener Umſtand ihn genoͤthigt, ſeine Entſchloſſenheit zu erwecken, und ſeine zerſtreuten Gedanken zu ſammeln, ging er mit langſamern und ruhigern Schritten, und ſeiner Tochter Arm wieder faſ⸗ ſend, nahm er den Weg nach Edinburgh.

Die Sitzungen des Gerichtes wurden zu je⸗ ner Zeit, wie noch jetzt, im ſogenannten Parlia⸗ mentshofe, in dem fuͤr die ſchottiſchen Staͤnde beſtimmten Gebaͤude, gehalten. Dieſes Ge⸗

baͤude war zwar von einer unvollkommenen und

geſchmackloſen Bauart, hatte aber zu jener Zeit ein ernſtes, anſtaͤndiges, gleichſam gerichtmaͤßiges Anſehen, und es haͤtte wenigſtens wegen ſeiner Alterthuͤmlichkeit Schonung verdient. Der neuere Geſchmack hat jedoch, wie ich bei meinem letzten zufaͤlligen Beſuche der Hauptſtadt be⸗

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