Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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den Schluͤſſeln zu thun habe. Behaltet euer Geld, und eurer Schweſter ſoll alle Hoͤflichkeit erwieſen werden, die ich erweiſen kann; aber ich hoffe, Ihr werdet Euch eines beſſern beſinnen, und einen Eid fuͤr ſie ſchwoͤren. Es iſt mein Seel! nicht ein Haͤrchen Boͤſes darin, wenn Ihr die Finger ſo ausſtreckt, daß Ihr von Euch ab⸗ ſchwoͤrt. Ich habe einen wuͤrdigen Geiſtlichen gekannt, der ein ſo guter Mann war, als je ei⸗ ner auf der Kanzel ſchwatzte— freilich bis auf die Sache, woruͤber er in Unterſuchung kam— und ich ſag' Euch, er ſchwur auf eine Ladung Rollentabak, und kriegte zum Lohne nicht mehr davon, als in ſeine Taſche ging. Aber vielleicht folgt Ihr dabei eurer eignen Meinung. Nun auch gut, hat nichts zu bedeuten. Eure Schwe⸗ ſter ſoll ihr Eſſen rein und warm bekommen, darauf will ich ſchon ſehen, und ich will ſie zu bewegen ſuchen, daß ſie nach dem Eſſen ſich nie⸗ derlegt und ein Schlaͤſchen macht; denn dieſe Nacht wird ſie meiner Treu! kein Auge ſchlie⸗ ßen. Ich habe gute Erfahrung in ſolchen Din⸗ gen. Die erſte Nacht iſt immer die ſchlimmſte. Ich habe nie gehoͤrt, daß Jemand gut geſchla⸗ fen haͤtte in der Nacht vor dem Verhoͤre, aber

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