Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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33 erſten Verhoͤre ausgeſagt hatte, womit der Leſer zu ſeiner Zeit und an ſeinem Orte auch bekannt gemacht werden ſoll. Man wuͤrde ihr nicht glauben, ſagte ſie, und ſie haͤtte nichts mehr zu ſagen.

Endlich ſagte Ratcliffe, wiewohl ungern, den beiden Schweſtern, daß ſie ſich trennen muͤßten. Herr Novit, ſetzte er hinzu, muͤßte mit der Ge⸗ fangenen ſprechen, und vielleicht auch Herr Rech⸗ neviel.„Ein huͤbſches Kind ſieht Rechneviel gern, fuhr er fort, in und außer dem Ge⸗ faͤngniſſe.“

Zoͤgernd und langſam, nach vielen Thraͤnen und vielen Umarmungen, verließ Johanna das Gemach, und hoͤrte, wie die knarrenden Riegel den Kerker des geliebten Weſens ſchloſſen, von welchem ſie nun getrennt war. Selbſt mit ih⸗ rem rauhen Fuͤhrer ein wenig befreundet, bot ſie ihm ein kleines Geldgeſchenk an, mit der Bitte, er moͤchte fuͤr die Bequemlichkeit ihrer Schweſter thun, was er koͤnnte. Zu ihrer Verwunderung wurde die Gabe abgelehnt.„Ich war nicht blutgierig, ſprach er, als ich auf der Landſtraße war, und will nicht habſuͤchtig ſeim— das heißt über Recht und Billigkeit— jetzt da ich's mit

III. Theil. 3