Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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Aber dieſes Wort iſt eine ſchwere Suͤnde, und die Vergehung iſt deſto groͤßer, wenn man die Suͤnde vorſaͤtzlich und vermeſſen begeht.

Gut, gut, Johanna, antwortete Euphemia. Ich erinnere mich an alles uͤber die Suͤnden aus Vermeſſenheit, noch von der Schule her. Wir wollen nicht mehr von dieſer Sache reden, und Du kannſt deinen Athem ſparen, deinen Kate⸗ chismus aufzuſagen. Ich werde bald keinen Athem fuͤr Jemand mehr haben.

Ja, das muß wahr ſein, ſprach Ratcliffe, es iſt verdammt hart, daß Ihr ſo viel Umſtaͤnde macht, drei Worte zu beſchwoͤren, wenn Ihr das Maͤdchen damit vom Galgen retten koͤnnt. Ich will verdammt ſein, ich beſchwoͤre jedweden Quark, um ihr's Leben zu retten, wenn man mich ſonſt nur dazu laſſen will; ich bin's, meiner Six! gewohnt um geringerer Dinge willen. Ich habe in England funfzigmahl meine drei Finger aus⸗ geſtreckt fuͤr ein Faͤßchen Branntwein.

Kein Wort mehr davon! ſprach die Gefan⸗ gene. Es iſt auch ſo gut. Lebe wohl, Schwe⸗ ſter. Herr Ratcliffe kann nicht laͤnger warten. Du wirſt wiederkommen, denk' ich, und mich

ſehen, ehe—