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aufhoͤrlichen Vorſtellungen ſeiner Nachbarinn, Frau Sattelbaum, zur Nachgiebigkeit bewegen, da ſie ihm erklaͤrte, es ſei heidniſche Grauſamkeit, die beiden kummervollen Geſchoͤpfe von einander zu trennen. Er gab nun die wichtige Verfuͤ⸗ gung, die ihnen erlaubte, ſich zu ſehen.
Am Vorabend des ereignißvollen Verhoͤrta⸗ ges durfte Johanna zu ihrer Schweſter kommen. Eine furchtbare Zuſammenkunft, in einem ſchmerzlich entſcheidenden Augenblicke! Auch dieß aber gehoͤrte in den bittern Kelch, den ſie trinken ſollte, um fuͤr Vergehungen und Thor⸗ heiten zu buͤßen, woran ſie ſchuldlos war. Mit⸗ tags um zwoͤlf Uhr war die beſtimmte Zeit, wo ſie Zutritt im Kerker erhielt, und ſie ging, um ihre ſchulbvolle, verlaſſene und ungluͤckliche Schweſter, nach einer Trennung von mehren Monaten, in der Wohnung der Schuld, der Verirrung und des Elends wiederzuſehen.


