Teil eines Werkes 
3. Theil (1823)
Entstehung
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worfen, und gleich dieſem Schiffe wurde ſie nur von einem allein ſichern Tau und Anker veſt ge⸗ halten, dem Vertrauen auf die Vorſehung und dem Entſchluſſe, ihre Pflicht zu erfuͤllen.

Butlers Zuneigung und ernſte Froͤmmigkeit wuͤrden in dieſer Bedraͤngniß ihre Hauptſtuͤtzen geweſen ſein; aber noch immer war ihr Freund verhaftet, und nicht im Stande, nach St. Leon⸗ hardfels zu kommen, und ihre Bekuͤmmerniſſe waren von der Art, daß ſie, bei ihrer Ungeuͤbt⸗ heit im Schreiben, es unmöͤglich fand, ſich ſchriftlich daruͤber zu erklaͤren. Sie mußte ſich unter dieſen Umſtaͤnden allein von ihrem Gefuͤhle fuͤr Recht und Unrecht leiten laſſen.

Es war nicht ihr geringſter Kummer, daß ſie, bei ihrer Hoffnung und ihrem Vertrauen auf die Unſchuld ihrer Schweſter, doch nicht die Mit⸗ tel beſaß, aus Euphemia's Munde Gewißheit daruͤber zu erhalten. Ratcliffe war, trotz ſeiner Achſeltraͤgerei in Robertſon's Angelegenheit, den⸗ noch, wie es Achſeltraͤgern oft gelingt, mit Gunſt und Anſtellung belohnt worden. Sharpitlaw, der in ihm Geiſtesverwandtſchaft fand, hatte ſich bei dem Stadtrathe fuͤr ihn verwendet, und da

Rateliffe freiwillig im Gefaͤngniſſe geblieben war,