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erfuͤllte, wodurch ſie anfäͤnglich jeden Kundmann angezogen hatte. Ihre Gebieterinn fand ſie zu⸗ weilen in Thraͤnen; aber es waren Zeichen eines inneren Kummers, welche das Maͤdchen zu ver⸗ bergen ſuchte, ſo bald ſie ſich beobachtet ſah. Die Zeit verging; ihre Wangen wurden bleich, und ihre Schritte ſchwer. Die Urſache dieſer Veraͤn⸗ derungen wuͤrde dem kundigen Auge der Gebie⸗ terinn offenbar geworden ſein, wenn ſie nicht waͤhrend der letzten Monate von Effie's Dienſt⸗ zeit faſt immer, wegen Unpaͤßlichkeit, das Bett haͤtte huͤten muͤſſen. Effie wurde in dieſer Zwi⸗ ſchenzeit von einer Angſt gequaͤlt, die an Ver⸗ zweiflung graͤnzte. Die groͤßten Anſtrengungen des armen Kindes, Anfaͤlle von Ohnmachten zu bekaͤmpfen, waren oft ganz vergeblich, und ſie machte dabei im Laden ſo haͤufige und ſo unleid⸗ liche Verſehen, daß Bartolinus Sattelbaum, der waͤhrend der Krankheit ſeiner Frau mehr auf ſein Gewerbe achten mußte, als es zu ſeiner Beſchaͤf⸗ tigung mit den wichtigern Rechtsangelegenheiten paßte, endlich alle Geduld mit dem Maͤdchen verlor, das, wie er es in ſeinem Juriſtenlatein, und ohne ſonderliche Beachtung des Wortgeſchlech⸗ tes ausdruͤckte, fuͤr fatuus, furiosus und na-


