Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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Aufmerkſamkeiten etwas anderes bewirkt haͤtte,

als ein gelegentliches Gaͤhnen.

Der Gegenſtand ſeines Anſtaunens kam in⸗ deß an die Gränze der Jugendjahre, und naͤherte ſich der Zeit, die man bei den Frauen die mitt⸗ len Jahre nennt, und die nach der Meinung unhoͤflicher Leute, bei dem gebrechlichern Geſchlechte einige Jahre fruͤher, als bei den Maͤnnern an⸗ fangen ſollen. Viele wuͤrden geglaubt haben, der Gutsherr haͤtte beſſer gethan, einen Gegenſtand anzuſtieren, der weit hoͤhere Reize beſaß, als Johanna ſelbſt in ihrer Bluͤtezeit gehabt hatte, und nun von Allen, die nach Leonhardfels kamen, bewundert wurde. 1

Euphemia Deans war unter der zaͤrtlichen und liebevollen Pflege ihrer Schweſter zu einem ſchoͤnen und bluͤhenden Maͤdchen aufgewachſen. Ihr Kopf von griechiſcher Schoͤnheit war von einer uͤppigen Fuͤlle brauner Locken umwallt, wel⸗ che, von einem blauſeidenen Netze zuſammen ge⸗ halten, ein lachendes Hebegeſicht beſchatteten; ein Bild von Geſundheit, Frohſinn und Zufrie⸗ denheit. Ihr brauner laͤndlicher Anzug zeigte eine Geſtalt, die mit der Zeit, wie es ſchien, leicht zu ſtark haͤtte werden koͤnnen, was man

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