Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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175 — ich ſage, Hanne— Maͤdel!“ und dabei die Finger nach ihrer Schulter ausſpreizte, als haͤtte er ſie packen wollen. Er benahm ſich aber dabei ſo ſchuͤchtern und linkiſch, daß in dem Augenblicke, als ſie ſeinem Griffe auswich, die offene Tatze in der Luft ſchweben blieb, wie eine Greifenklaue. „Hannel ſprach er weiter in dieſem Augenblicke der Begeiſterung: ich ſage, Hanne, es iſt huͤbſch Wetter draußen, und die Wege ſind nicht zu ſchlecht fuͤr kurze Stiefeln.“

Plagt der Teufel den daͤmiſchen Burſchen! murmelte Hannchen. Wer haͤtte gedacht, daß er ſich ſo weit hinaus machen wuͤrde!— Sie geſtand nachher, daß ſie etwas von dieſer un⸗ freundlichen Geſinnung in ihren Ton und ihr Benehmen gelegt haͤtte; denn da ihr Vater ab⸗ weſend war, und der Burſche, wie ſie unehrer⸗ bietig den Gutsherrn nannte, recht munter und ſingerlich ausſah, wußte ſie nicht, wie ſie ſagte, was ihm zunaͤchſt einfallen moͤchte.

Ihr finſterer Blick wirkte wie ein niederſchla⸗ gendes Mittel, und der Gutsherr fiel ſeit dieſem Tage wieder in ſeine ſchweiglame Stimmung. Er beſuchte des Pachters Huͤtte woͤchentlich etwa