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Ritter des Koͤnigs Lear. Die Verfuͤgungen der Stadtobrigkeiten, die einander im Amte folgten, haben, wie Goneril's und Regan's Verordnun⸗ gen, die ehrenwerthe Rotte durch eine aͤhnliche Fra⸗ ge vermindert:„Wozu brauchen wir fuͤnf und zwanzig? Oder zehn? Oder fuͤnf?“ Und jetzt fragt man beinahe gar:„Wozu brauchen wir Ei⸗ nen?“ Man ſieht vielleicht hier und da noch ein Geſpenſt von einem alten graukoͤpfigen und grau⸗ baͤrtigen Hochlaͤnder mit Spuren von Kriegsbe⸗ ſchwerden in ſeinen Zuͤgen, und vom Alter gebeugt; in einem altfraͤnkiſchen dreieckigen Hute, der mit weißem Bindfaden, ſtatt mit Silberſchnuͤren, aufgeheftet iſt; in Rock, Weſte und Beinkleidern von ſchmutzigem Roth; mit einer alten Waffe in der welken Hand, eine ſogenannte Lochaber⸗Axt, oder eine Stange, deren Ende eine Art mit ei⸗ nem Haken am hintern Theil, trägt. Ein ſol⸗ ches Geſpenſt aus der Vorzeit ſoll bei dem Standbilde Karls des Zweiten auf dem Parlia⸗
ments⸗Platze herumkriechen, als ob das Bild ei⸗ nes Stuarts die letzte Zuflucht jedes Ueberbleib⸗ ſels unſrer alten Sitten waͤre, und ein Paar Andre ſollen vor der Thuͤre des Wachhauſes um⸗ herſchleichen, das man ihnen in den Lucken⸗
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