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Der Geiſtliche, der den Gottesdienſt in der
Gefaͤngnißkirche halten mußte, hatte eben eine ruͤhrende Rede geendigt, die zum Theil an die beiden Ungluͤcklichen, Wilſon und Robertſon, gerichtet war, welche in dem, fuͤr Verurtheilte beſtimmten Kirchenſtuhle, jeder zwiſchen zwei Stadtſoldaten, ihren Sitz hatten. Der Predi⸗ ger hatte ihnen zu Gemuͤthe gefuͤhrt, daß ſie nun zunaͤchſt in die Verſammlung der Gerech⸗ ten, oder der Verſtoßenen kommen wuͤrden, daß die Pſalmen, welche ſie jetzt hoͤrten, in zwei kurzen Tagen mit ewigem Hallelujah, oder ewi⸗ gem Jammergeſchrei vertauſcht werden ſollten, und daß dieſe fuͤrchterliche Wahl von dem Zu⸗ ſtande abhangen muͤßte, worein ſie ihre Gemuͤ⸗ ther bis zur furchtbaren Vorbereitung zum Tode zu verſetzen im Stande waͤren; er hatte ſie auf⸗ gemuntert, ſich durch die ploͤtzliche Vorladung
nicht zur Verzweiflung verleiten zu laſſen, ſon⸗
dern vielmehr den Troſt in ihrem Ungluͤcke zu fuͤhlen, daß zwar Alle, die nun in Gemein⸗ ſchaft mit ihnen ihre Stimme himmelwaͤrts rich⸗ teten, oder das Knie beugten, auch unter dem Richterſpruche eines gewiſſen Todes ſtaͤnden, ſie aber den Vortheil haͤtten, den Augenblick der


