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IV
welche, wie an einen durchlaufenden Faden, die
Dichtung ſich anreihet; aber gerade der Umſtand,
daß hier ein verhaͤltnißmaͤßig unbedeutendes oͤrt⸗ liches Ereigniß nichts als der Punkt iſt, wovon die Geſchichte ausgehet, und die geſchichtliche Zeit
bloß deh Hintergrund bildet, worauf die Geſtal⸗
ten, faſt durchaus Gebilde des Dichters, ſich be⸗ wegen, moͤchte dieſem Romane einen Vorzug vor mehren andern Werken des Verfaſſers geben, wo die Faͤden der geſchichtlichen und erfundenen Be⸗ gebenheiten in einander laufen. Der große Vor⸗ zug der Gemaͤhlde des Verfaſſers, die treue und lebendige Darſtellung einer beſtimmten Zeit und ihrer Eigenheit, findet ſich aber auch hier in ho⸗ hem Glanze wieder. Dieſer Vorzug, und die Kraft der Charakterzeichnung, die ſich vorzuͤglich in Johanna, ihrem Vater und in der Wahnſin⸗ nigen offenbart, haben dieſer Dichtung in Eng⸗ land, und, ſelbſt nach einer abgekurzten Verteut⸗ ſchung, auch bei uns, ſo viel Beifall erworben, daß man ſie zu den trefflichſten in der langen Reihe zaͤhlt, ungeachtet in der Anlage der Ge⸗ ſchichte und der Anordnung der Begebenheiten auffallende Maͤngel ſich zeigen, Maͤngel, die nur ein ſo reicher Geiſt verguͤten konnte.
Das Geſchichtliche, wovon die Dichtung ausgeht, iſt ein Aufſtand, der im Jahre 1736, als Koͤnig Georg II. lange in Hannover war, und ſeine Gemahlinn Karoline an der Spitze der Re⸗
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