naͤchſten Morgen ſaͤhe, daß der gute Herr, ihr Gemahl, gehoͤrig geraͤchet worden ſei.
Butler konnte durch ſeine dringenden Bit⸗ ten den Schloßhauptmann nur dazu bewegen, daß er verſprach, die beiden dicken Kerle vor das Landgericht zu ſtellen, der ſogenannte Pfei⸗ fer aber ſollte verſuchen, ob er auch an einem ſchwankenden Stricke pfeifen köͤnnte. Man ſollte nicht ſagen, ſetzte er hinzu, daß ein acht⸗ barer Herr, ein Freund des Herzogs, im herr⸗ ſchaftlichen Gebiete umgekommen waͤre, ohne daß ſeine Leute nicht wenigſtens zwei Leben fuͤr eins genommen haͤtten. 2
Der Prediger bat ihn um Schonung, da⸗ mit die Seele des Ungluͤcklichen gerettet werde. Die Seele eines ſolchen Abſchaums, antwortete Duncan, waͤre laͤngſt des Teufels Eigenthum geweſen, und er waͤre wahrhaftig entſchloſſen, dem Teufel zu geben, was ihm gebuͤhrte.
Alle Vorſtellungen waren vergeblich, und Duncan gab Befehl, alles zur Hinrichtung fuͤr den naͤchſten Morgen bereit zu halten. Das Kind der Schuld und des Elends wurde von feinen Gefaͤhrten getrennt, ſtark gebunden und in
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