210 ſich verbergen, der, nach ſeiner Meinung, den Menſchenwohnungen zu nahe war, als daß der Schloßhauptmann ſeinen Argwohn darauf haͤtte richten koͤnnen; er wollte dann in Butlers fried⸗ liche Wohnung brechen, und zu gleicher Zeit ſeinen Durſt nach Beute und Rache ſtillen. Nach der Vollziehung dieſer Buͤberei ſollte ſein Boot ihn zu dem Fahrzeuge bringen, das nach der, mit dem Schiffer getroffenen Abrede als⸗ bald unter Segel gehen ſollte.
Dieſes verwegene Unternehmen wuͤrde wahr⸗ ſcheinlich gelungen ſein, wenn nicht Staunton und Butler, waͤhrend ſie aus der Bucht nach dem Pfarrhauſe gingen, die Raͤuber in ihrem Schlupfwinkel uͤberraſcht haͤtten. Als Donacha ſich entdeckt ſah, und zu gleicher Zeit bemerkte, daß der Diener eine Geldkaſſe trug, glaubte er, ſeine Beute und ſeine Opfer in ſeiner Gewalt zu haben, und griff die Reiſenden ohne Zoͤger⸗ ung an. Von beiden Seiten ſielen Schuͤſſe und Schwerter blitzten. Staunton leiſtete den tapferſten Widerſtand, bis er endlich, wie es nur zu wahrſcheinlich war, von der Hand eines Sohnes fiel, den er ſo lange geſucht, und nun ſo ungluͤcklich wiedergefunden hatte.


