Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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ſter konnte es verhuͤten, daß in dieſen Ausbruͤ⸗ chen des Grams Geheimniſſe verrathen wurden, deren Bewahrung ſo wichtig war.

Stille und Erſchoͤpfung folgten endlich dem Wahnſinne des Schmerzes, und Johanna ſchlich ſich hinweg, um mit ihrem Manne ſich zu be⸗ ſprechen, den ſie ermahnte, der Einmiſchung des Schloßhauptmanns zuvor zu kommen und im Nahmen ihrer Schweſter die Schriften des Ver⸗ ſtorbenen an ſich zu nehmen. Wie ſehr erſtaunte Butler, als ſie ihm nun zum Erſtenmahl ihr Verhaͤltniß zu Stauntons Gemahlinn erklaͤrte, welches ihn nicht nur berechtigte, ſondern verpflich⸗ tete, zu verhuͤten, daß ein Fremder ohne Noth mit ihren haͤuslichen Angelegenheiten bekannt wuͤrde. Unter ſolchen entſcheidenden Umſtaͤnden erſchien die rege und unverzagte Gemuͤthſtaͤrke, die Jo⸗ hanna ihrer tugendhaften Geſinnung verdankte, am Glaͤnzendſten. Waͤhrend der Schloßhaupt⸗ mann zuerſt den Erfriſchungen ziemlich viel Zeit widmete, und dann alle Gefangene und jeden Zeugen des ungluͤcklichen Vorfalles in galiſcher und engliſcher Sprache langweilig verhoͤrte, ließ Johanna den Leichnam ihres Schwagers entklei⸗ den und auf ein Lager bringen. Das Kruzifix,