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ten hervorzutreten. Johanna erſchrak, und die Erzaͤhlungen von Erſcheinungen und Schatten, die einſame Wanderer in wilden Gegenden zu ſolchen Zeiten und in ſolchen Stunden geſehen haben ſollten, traten ploͤtzlich vor ihre Seele. Die Geſtalt ſchlich heran, und als dieſelbe zwi⸗ ſchen ihr und dem Monde ſtand, glaubte Johan⸗ na ein weibliches Weſen zu erblicken. Eine ſanfte Stimme ſprach zweimahl: Hannchen! Hannchen! War es— konnte es ihrer Schwe⸗ ſter Stimme ſeyn? War ſie noch unter den Lebendigen, oder war ſie aus dem Grabe hervor⸗ geſtiegen? Ehe Johanna dieſe Fragen ſich vor⸗ legen konnte, hatte Euphemia, lebendig und leibhaftig, ſie in ihre Arme geſchloſſen, druͤckte ſie an ihre Bruſt und bedeckte ſie mit ihren Kuͤſ⸗ ſen.„Ich bin hier umher gewandert, wie ein Geiſt, um Dich zu ſehen, ſprach ſie, und kein Wunder, daß Du mich dafuͤr haͤltſt.— Ich „wollte Dich nur vorbeigehn ſehen, oder den Ton deiner Stimme hoͤren, aber mit Dir zu ſprechen, Hannchen, das war mehr als ich werdiente, und mehr als ich von Gott zu bitten wagte.“ O Effie, wie kamſt Du allein hierher, und zu dieſer Stunde, an dieſem oͤden Strande?


