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aufſeherinn gerettet haben, wenn es wahr iſt, wie ſie ſelber feierlich betheuerte, daß ſie vor Furcht haͤtte vergehen muͤſſen, wenn man ſie in einem Boote unter ſechs beſchurzten wilden Hochlaͤndern allein gelaſſen haͤtte.
Die Nacht war ſo unvergleichlich ſchoͤn, daß Johanna nicht ſoglelch ihren Weg zu dem Wohnhauſe nahm, ſondern ſtehen blieb, und dem Boote nachſah, als es wieder vom Ufer ab⸗ fuhr und in die Bai hinausruderte, waͤhre d die dunkeln Geſtalten ihrer Reiſegefaͤhrten immer minder ſichtbar wurden, je weiter ſie ſich entfern⸗ ten, und der ſchwermuͤthige Schiffergeſang der Ruderer mit immer leiſeren und ſanfteren Toͤ⸗ nen ihr Ohr traf, bis das Fahrzeug um das vorſpringende Uferland bog und ihren Blicken entſchwand.
Johanna blieb am Ufer und ſah in's Meer hinaus. Sie wußte, daß ihre Reiſegefaͤhrten nicht ſo bald das Wohnhaus erreichen konnten, da die Entfernung von dem bequemern Lande⸗ platze weit groͤßer war, als von dem Orte, wo ſie ſtand, und ſie ergriff gern eine Gelegenheit, einige Augenblicke allein zu ſein. 4 4. Wenn ſie bedachte, daß wenige Wochen eine


