49 ob der huldreiche Duncan vor Tage die Schenke verlaſſen werde, und auf keinen Fall waͤre derſel⸗ be ein paſſender Geſellſchafter fuͤr Frauen. Sie koͤnnten, ſagte er, von Duncans Einſpaͤnner Gebrauch machen, und die Dämmerung waͤre noch angenehm genug zu einer Waſſerfahrt.
Johanna, die viel Vertrauen auf Archibald's Klugheit hatte, gab dieſem Vorſchlage ſogleich ihre Zuſtimmung; Frau Outton aber wollte durchaus nicht in das kleine Boot. Wenn das groͤßere Fahrzeug genommen werden koͤnnte, ſo wollte ſie mitfahren, ſonſt aber lieber auf dem Fußboden ſchlafen, als einen Schritt weiter ge⸗ hen. Mit vernuͤnftigen Gruͤnden konnte man es bei ihr gar nicht verſuchen, und Archibald hielt die Schwierigkeit nicht fuͤr ſo dringend, daß ihm Zwang noͤthig ſchien. Er aͤußerte, man wuͤrde den Schloßhauptmann nicht eben hoͤflich behan⸗ deln, wenn man ihm ſeine Kutſche mit Sechſen nehmen wollte, aber da es zu Gunſten der Frauen geſchaͤhe, ſetzte er artig hinzu, ſo wollte er ſich dieſe Freiheit geſtatten, zumahl da der Einſpaͤnner fuͤr den Schloßhauptmann beſſer paſ⸗ ſen werde, weil das kleinere Fahrzeug zu jeder Zeit der Flut uͤberfahren koͤnnte, und ſo ſollte
VI. Theil. 4


