Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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ehe er ſich mit dem Schloßhauptmann einläͤßt. Wer mit dem Teufel Suppe eſſen will, muß einen langſtieligen Loͤffel haben. Aber alles iſt ſchon auf dem Wege zur Schenke, wo das Eſſen wartet, und wenn wir nicht ſchnell gehen, kommen wir zu ſpaͤt.

David begleitete ſeinen Freund, ohne zu antworten, aber die Erfahrung ſagte ihm ſchon, daß auch das Thal Knocktarlitie, wie die ganze uͤbrige Welt, ſeine eigenen Anlaͤſſe zu Verdruß und Unzufriedenheit habe. Das Nachſinnen uͤber die beßten Mittel, den Schloßhauptmann zu dem Gefuͤhle fuͤr ein anſtaͤndigeres Betra⸗ gen in der Kirche zu bekehren, beſchaͤftigte ihn ſo ſehr, daß er gaͤnzlich vergaß, Erkundigung einzuziehen, ob Butler waͤre aufgefodert worden, die Gewalt der Regierung in Kirchenſachen eidlich anzuerkennen. Einige haben den Wink fallen laſſen, ſeine Verſaͤumniß in dieſem Punkte waͤre einigermaßen abſichtlich geweſen; aber dieſe Er⸗ klaͤrung ſcheint mir mit dem ſchlichten Gemuͤthe meines Freundes David nicht vereinbar zu ſein. Ich habe aber auch, der ſorgfaͤltigſten Nachfor⸗ ſchungen ungeachtet, nie erfahren koͤnnen, ob man die Eidleiſtung, die ihm ſo bedenklich war,