Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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einen feinen Mann, in der Kirche Taback zu qualmen, als ob er in einer Schenke waͤre.“ Meiklehoſe ſchuͤttelte den Kopf, und gab zu, es waͤre nichts weniger als ſchicklich.„Aber was wollt Ihr ſagen! Der Schloßhauptmann iſt ein wunderlicher Kauz, und daruͤber mit ihm ſprechen, oder uͤber ſonſt etwas, das ihm durch den Kopf faͤhrt, hieße das Ofenfeuer anzuͤnden. Er haͤlt hier ſtrenges Regiment, und wir koͤnnten mit den Hochlaͤndern nicht zurecht kommen ohne ſeinen Schutz, denn die Schluͤſſel des Landes hangen an ſeinem Guͤr⸗ tel, und er iſt im Grunde kein uͤbler Mann, und Ihr wißt ja, man pflegt zu ſagen, wer Herr iſt, maͤhet die Wieſe.“

Das mag ſehr wahr ſein, Nachbar, ſprach David, aber Ruben Butler waͤre nicht der Mann, wofuͤr ich ihn halte, wenn er nicht den Schloßhauptmann dahin bringt, ſeine Pfei⸗ fe anderswo zu rauchen, als in Gottes Hauſe,

oder die Freundſchaft mit ihm aufhebt.

Mit Freundlichkeit und Sanftmuth kommt man weit, antwortete Meiklehoſe, und wenn ein einfaͤltiger Mann einem klugen rathen darf,

ſo daͤchte ich, er ſollte es zweimahl uͤbeilegen,