Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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25 Man ſteht den Fluß, ſo weit die Blicke reichen, Mit leiſen Murmeln durch die Ebine ſchleichen, Am Ufer wachſen Baͤume dick und lang, Und in dem Laub ertoͤnt der Voͤgel Sang⸗ Auf jeder Seite ſind die gruͤnen Auen, Bunt von Maßlieben, pfeilſchußweit zu ſchauen. Mit Buͤſchen hier und da bekleidet, zieh'n Die Ufer ſanft ſich zu den Huͤgeln hin, Und waͤhrend Schaf' und Ziegen oven bleiben, Sieht man die Kuͤh' am ſchoͤnen Ufer treiben. Sie landeten in dieſem hochlaͤndiſchen Ar⸗ kadien, in der Muͤndung des kleinen Fluſſes, der das angenehme und friedliche Thal bewaͤſ⸗ ſerte. Inwohner verſchiedener Art kamen her⸗ bei, dem Schloßhauptmanne die Huldigung dar⸗ zubringen, die er ſtrenge foderte, und die neuen Anſiedler zu ſehen. Einige derſelben waren Leute nach David's Herzen, Kirchſpielaͤlteſte und eifrige Glaubensbekenner aus Lennox, Lanark⸗ ſhire und Ayrſhire, welchen der verſtorbene Her⸗ zog eine Zuflucht in dieſer abgelegenen Gegend ſeines Gebietes gegeben hatte, weil ſie durch ihre Theilnahme an der mißlungenen Unternehmung ſeines Vaters, des Grafen, im Jahre 1685*)

*) S. die Anmerk. Seite 130 bes 3ten Theils. L.