Teil eines Werkes 
6. Theil (1824)
Entstehung
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waͤren, ſo koͤnnte ich mein Lebelang liegen blei⸗ ben, dieweil ich nie ein Paar auf dem Leibe ge⸗ habt habe, als zweimahl in meinem Leben, wie ich billig erinnern muß, als naͤhmlich der Her⸗ zog die Frau Herzoginn herbrachte, wo ich Ihro Gnaden den Gefallen thun mußte. Ich borgte von dem Prediger ſeine Strumpfhoſen, fuͤr die zwei Tage, wo Seiner Gnaden bei uns zu blei⸗ ben geruhte. Aber ich will mir nie wieder ſol⸗ chen Zwang anthun fuͤr keinen Mann und keine Frau auf Erden, die Frau Herzoginn pflicht⸗ ſchuldigſt ausgenommen.

Die Gebieterinn der Milchgelte ſah ihn mit großen Augen an, aber ſie antwortete nicht auf ſeine unumwundene Erklaͤrung, ſondern zeigte alsbald, daß der Schreck vom vorigen Tage ih⸗ rer Eßluſt auf keine Weiſe geſchadet hatte⸗

Nach dem Fruͤhſtuͤcke that der Schloßhaupt⸗ mann den Vorſchlag, ſich einzuſchiffen, um Jungfer Johanna ihre neue Wohnung zu zei⸗ gen, und nachzuſehen, ob dort und in der Pre⸗ digerwohnung die noͤthigen Vorbereitungen zur Aufnahme der kuͤnftigen Bewohner gemacht waͤren.

Der Morgen war lieblich, und die maͤchtigen