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keit gerathen, und in der allgemeinen Achtung geſunken. Die großen Verfechter des reinen Glau⸗ bens, ſetzte er hinzu, Cargill, Peden, Cameron und Renwick, waͤren weniger erfreut uͤber eine Trauung, als uͤber andre Verrichtungen ihres Predigeramtes geweſen, und obgleich ſie ihren Beiſtand weder abgerathen, noch verſagt haͤtten, ſo waͤre doch die Auffoderung dazu ein Beweis fuͤr ſie geweſen, daß die Getrauten die vielen Truͤbſale der Zeit gleichgiltig betrachtet haͤtten. Ungeachtet aber David die Ehe als einen Fall⸗ ſtrick fuͤr Viele anſah, ſo war er doch der Mei⸗ nung, daß, wie er auch in ſeinem Leben gezeigt, ſie an ſich ehrenvoll waͤre, zumahl in Zeiten, wo ehrliche Leute gegen Erſchießen, Haͤngen oder Verbannung ſicher ſein koͤnnten, und ein hin⸗ laͤngliches Einkommen haͤtten, ſich und ihre Kin⸗ der zu erhalten.„Und daher— ſchloß er kurz ab⸗ brechend, und wandte ſich zu Johanna und But⸗ ler, die mit hohem Erroͤthen ſeine weitſchweiſigen Gruͤnde fuͤr und wider den heiligen Eheſtand an⸗ gehoͤrt hatten: moͤget Ihr nun nach Herzensbe⸗ gier plaudern.“
Ihre vertrauliche Unterredung, ſo anziehend ſie fuͤr Beide ſein mochte, wuͤrde es ſchwerlich


