ſtalten zur oͤffentlichen Vertheidiguns mit lobenswerther Fe⸗ ſtigkeit.
„Da,“ ſagt dieſe merkwuͤrdige Proclamation,„noch ungewiſſe Nachrichten von einem Ungluͤcke, das den Koͤnig und ſein Heer betroffen haben ſoll, eingelaufen ſind, ſo er⸗ laſſen wir an alle Perſonen in der Stadt den ſtrengen Be⸗ fehl, ihre Waffen in Bereitſchaft zu halten, und ſich bei dem Laͤuten der gemeinſamen Stadtglocke zu verſammeln, um je⸗ den Feind, der die Stadt anzugreifen ſuchen wuͤrde, zuruͤck⸗ uu chlagen. Wir verbieten auch allen Weibern von der nie⸗
en Claſſe, und den Vagabunden jeder Art, auf den Straſ⸗
3 d zu erſcheinen, um zu ſchreien und zu jammern; und wir befehlen den Frauen von ehrbarem Rufe und Charakter, in die Kirche zu gehen, um fuͤr den Koͤnig und ſein Heer, ſo wie für unſere Nachbarn, die bei des Koͤnigs Heer ſind, zu beten.“ Auf dieſe Art verhinderte der wackere Georg Towrs nicht nur, daß nutzloſe Wehklagen Schrecken und Verwir⸗ rung verbreiteten, ſondern er traf auch die noͤthigen Anſtal⸗ ten, die Stadt im Falle der Noth zu vertheidigen. Die Einfachheit des Befehls zeugte von bem Muthe und der Fe⸗ ſtiigkeit derer, die ihn erließen, zur Zeit des großen oͤffentli⸗ chen Ungluͤcks, das man erlitten hatte.
Der Graf von Surrey machte jedoch keinen Verſuch, in Schottland einzufallen, oder den großen Sieg, den er erfoch⸗ ten hatte, durch den Verſuch der Eroberung dieſes Landes zu benützen. Die Erfahrung hatte die Englaͤnder gelehrt, daß, obſchon es ihnen leicht ſeyn mochte, ihre noͤrblichen Nachbarn zu beſiegen, Provinzen zu verheeren und Burgen und Staͤdte einzunehmen, doch die hartnaͤckige Tapferkeit der
der Schotttn und ihre Liebe zur Unabhaͤngigkeit ihnen am Ende kets die Mittel verſchafft hatten, ihre Feinde zu ver⸗


