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Viertes Kapitel.
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Begierung Jacobs IV.— Seegeſechte des Sir Andreas Wood.— Verhär des Lord Lindſay von Byres.— Einfall in England zu Gunſten des Perkin Warbeck.— Vertrag mit England und Verheirathung Ja⸗ eobs mit Margarethe, Tochter Heinrichs VII.
Das Schickſal Jacobs III. war eine Zeit lang nicht be⸗ kannt. Bei der großen Empoͤrung, welche ihn das Leben ko⸗ ſtete, hatte ein tapferer Seeofſicier, Sir Andreas Wood von Largo, des Koͤnigs Partei ergriffen; er lag damals in der Muͤndung des Forth, nicht weit von der Kuͤſte, woſelbſt die Schlacht geliefert wurde, welcher hienach erwaͤhnt werden wird; er war mit ſeinen Schiffen an's Ufer gefahren und nahm mehrere Verwundete von des Königs Partei euf, wor⸗ unter ſich der Koͤnig ſelbſt befunden haben ſoll.
Die Lords, welche uͤber dieſen wichtigen Gegenſtand Ge⸗ wißheit erlangen wollten, ſchiekten einen Abgeordnete an Sir Andreas Wood und ließen ihn auffordern, er ſolle landen und in ihrem Gerichte erſcheinen. Wood verſtand ſich gerne dazu, machte aber zur Bedingung, daß zwei Edelleute von hohem Range, die Lords Seton und Fleming, ſich an Bord ſeiner Schiffe begeben und dort als Geißeln bleiben ſollen, bis er underſehrt zuruͤckgekehrt ſeyn werde.
Der tapfere Seemann erſchien vor dem hohen Rathe und
dem jungen Koͤnig in der Stadt Leith. Sobald der Prinz den Sir Andreas ſah, der ſich durch ſeine Gutmuͤthigkeit aus⸗ zeichnete und reich gekleidet war, ging er auf ihn zu und fragte:„Sir, ſeyd Ihr mein Vater?“
„Ich bin nicht Euer Vater,“ antwortete Wood, dem


