3 wie z. 3. Vedien en⸗ Viehtreiber und dergleichen, deren An⸗ zahl nicht unbedeutend war, ſchickte er auf eine Anhohe, der Sillieshuͤgel genannt(d. h. Knechtshuͤgel) zuruͤck. Dann feuerte er ſeine Soldaten an, und theilte ihnen ſeinen Ent⸗ ſchluß, zu ſiegen ode: auf dem Schlachtfelde zu ſterben, mit. 3 wuͤnſchte, daß alle diejenigen, welche nicht bis aufs Aeuf⸗
eerſte kämpfen wollen, lieber das Feld vor Anfang der Schlacht Lanre ſollen, und daß keiner zuruͤcleibe, als der, welcher von der Vorſehung dazu beſtimmt ſey, auf dem Platze zu bleiben.
Als der größte Theil ſeiner Armee aufgeſtellt war, ſtellte der Koͤnig Randolphen mit einer Abtheilung Reiterei nahe bei der St. Ninianskirche auf, mit dem Befehl, alles moͤg⸗ liche zu thun, um keine Truppen nach dem feſten Platze Stir⸗ ling zu deſſen Entſatze gelangen zu laßen. Den Jacob Don⸗ glas und Sir Roberth Keith, den Heerfuhrer der ſchott tiſchen Armee, entſendete er, um ſo viel als moͤglich die Staͤrke der engliſchen Armee, welche von Falkirk her ſich naͤherte, auszu⸗ kundſchaften. Sie kamen mit der Nachricht zuruͤck, daß die Annaͤherung dieſes bedeutenden Kriegsheeres den ſchoͤnſten und fuͤrchterlichſten Anblick gewähre, den man je nur haben koͤnne, daß die ganze Gegend mit Reiterei und Fußvolk uüber⸗
ſat zu ſeyn ſcheine, und daß die Anzahl der Standarten, Fah⸗ nen und Wappenſchilde(alle verſchiedener Art), das tapferſte und zahlreichſte Heer der Chriſten erſchrecken muͤfe.
Am 23. Inni 4343 erhielt der Koͤnig von Schottland die Nachricht, daß die engliſche Armee gegen Stirling anruͤcke. Seine Armee war. ſo aufgeſtellt, wie oben erwaͤhnt wurde;
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kurze Zeit nachher bemerkte Bruce, welcher ein bischen aͤngſt⸗ lich nach dem Feinde ſorſchte, eige Abtheilung der engliſchen Reiterei, welche von der oͤſtlichen Seite her nach Stirling z


