Teil eines Werkes 
95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 1. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Grundbeſitzungen uͤbertragen und ihm das ſeſte Schloß Dou⸗ glas zum Wohnſitz angewieſen..

Bruce ſeiner Seits knuͤpfte durch einen ſeiner Anhaͤnger, Namens Cuthbert, mit der entgegengeſetzten Kuſte von Car⸗ rick Verbindungen an. Dieſer Cuthbert hatte den Anftrag, wenn er die Bewohner von Carrick geneigt finden ſollte, ſich gegen die Englaͤnder empoͤren zu wollen, auf einem Vorge⸗ birg, Turnberry genannt, auf der entgegengeſetzten Seite der Inſel Arran ein Feuer anzuzunden. Dieſes Feuer ſollte dem Bruce als Zeichen dienen, daß er mit ſeinen 300 Au⸗ haͤngern in Charrick landen und ſich mit den Inſurgenten verbinden koͤnne.

Bruce und ſeine Leute warteten lange vergeblich auf das verabredete Zeichen; endlich wurde auf dem Vorgebuͤrg Turn⸗ berry ein Feuer ſichtbar, worauf der Konig ſich mit den Sei⸗ nigen ſcherzend auf ihre Schiffe und Galeeren begaben, hof⸗ fend, daß ihre Verbuͤndeten in Charrick unter den Waffen und bereit ſtehen, ſich mit ihnen zu vereinigen. Sie lande⸗ ten um Mitternacht am jenſeitigen Geſtade; ſie fanden aber daſelbſt ihren Spionen Cuthbert allein und erhielten ſchlechte Nachrichten von ihm. Er ſagte, daß Lord Percy mit 2 bis 390 Englaͤndern im Lande ſey und das Volk durch Handlun⸗ gen und Drohungen ſo ſehr in Schrecken verſetzt habe, daß keiner von ihnen nur daran zu denken wage, ſich gegen Ko⸗ nig Eduard zu empoͤren.

Verraͤther, rief Bruce,warum haſt du denn das Zeichen gegeben?

Ach Gott, verſetzte Chuthbert,das Feuer wurde nicht durch mich angezuͤndet, ſondern durch Andere, deren Vorhaben ich nicht kenne; aber fobald ich es brennen ſah, vermuthete ich, daß ihr es fuͤr mein Zeichen halten und