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ſeine Perſon ſicher glaubte, ein, uͤbereinſtimmend mit der Prophezeihung der alten Hexen, bis der Birnamwald ſich ge⸗ gen ihn auflehnen wuͤrde. Er prahlte mit dieſer Wahrſagung bei ſeinem Gefolge und ermuthigte es zu einer tapfern Ver⸗ theidigung, indem er ſie des gewiſſen Sieges verſicherte. Um dieſe Zeit waren Malcolm und Macduff in der Hoͤhe des Birnamwaldes angekommen, und lagerten dort mit ihrer Armee, Den andern Morgen, als ſie durch das breite Thal marſchirten, um das Schloß Dunſinane anzugreifen, ertheilte Macduff den Befehl, daß jeder Soldat einen Baumzweig ab⸗ ſchneiden und in der Hand tragen ſolle, damit der Feind nicht ſehen koͤnne, wie ſtark die gegen ihn anruͤckende Armee ſey. Als die Schildwache, welche auf Macbeths Schloßmauer ſtund, die von Malcolms Soldaten getragenen Zweige ſah, lief er zum Koͤnig und meldete ihm, daß der Wald von Birnam ſich gegen das Schloß Dunſinane in Bewegung geſetzt habe. Der König hieß ihn anfangs einen Luͤgner und wollte ihn nieder⸗ hauen, als er aber ſelbſt von den Mauern aus hinabſchaute und dem Anſchein nach den Wald von Birnam naͤher kommen ſah, ſo glaubte er, ſeine Todesſtunde habe geſchlagen. Eben ſo verzagte ſein Gefolge und floh aus dem Schloß, nachdem es ſah, daß ihr Herr alle Hoffnung verloren habe.
Endlich faßte Macbeth Muth und ſprang verzweiflungs⸗ voll an der Spitze der wenigen Leute, welche ihm treu ge⸗ blieben, hinaus. Er fiel nach einer wuͤthenden Gegenwehr und nachdem er mitten im Geſecht ſich gegen Macduff perſoͤn⸗ lich vertheidigte. Prinz Malcolm beſtieg den Thron Schott⸗ lands, und regierte lang und gluͤcklich. Er belohnte Macduff dadurch, daß er erklaͤrte, ſeine Nachkoͤmmlinge ſollen den Vortrab der ſchottiſchen Armee in die Schlacht fuͤhren und bei der Kroͤnungs⸗Ceremonie die Krone auf des Koͤnigs


