Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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199 Daß ich Cormar wenig gelte, das weiß die Dienerſchaft in Selama, und mir ſcheint die Hoͤflichkeit, die ſie mir erweiſen, ein leerer Zwang. Nun, eine Weile noch will ich es ſo dulden, tritt keine Aenderung ein, ſo giebt's noch Dolche und Abgruͤnde, wo man ſich durch einen Stich und Sprung von der zermalm enden Buͤrde eines verhaßten Daſeyns frei machen kann.

Ach, ich weiß es, Du haſt ein Herz fuͤr mich und Fillan hat es, ihr ſollt mich troͤſten, ihr koͤnnt mir rathen. Und...

Ihre Rede wurde unterbrochen, da Fillan in das Gemach trat. Er ſah es, daß ſich Bosmina die Thraͤnen von den Augen trocknete und er ſagte:Gewiß hat Annets Anblick Dich ſo gerührt. Was fehlt der jungen Frau, ſie dauert mich auch. Annet, liegt das Uebel in der Seele, oder im Koͤrper?