Teil eines Werkes 
2. Theil (1825)
Entstehung
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Es iſt der Natur des Kindes zuwider, den mit voller Seele zu lieben, der wider den Vater zum blutigen Kampfe auszieht. Koͤnntet Ihr Verſoͤhnung mit Salgar ſtiften, ſo wuͤrde die Freude in Bosmina's Herzen wieder aufleben. Nichts kann ſie ſonſt er⸗ heitern. Ich muß ſie mit dieſem Schmerze um ſo zaͤrtlicher lieben. Seyd ſchonend gegen ſie und ehrt ihr Leid, die Liebe zu Euch taucht fruͤhere, heilige Erinnerungen nicht in das Meer der Vergeſſenheit.

Bosmina wandte ihre ganze Kraft an, um ihren innern Schmerz Fillan nicht kund zu thun; aber ſie vermochte es doch nicht. Nur groͤßer wurde ihr geheimer Kummer, als ſie das Gelaͤrm in Balclutha ſah und es wußte, daß dieſe kriegeriſchen Anſtalten nur gemacht wurden, ihren Va⸗ ter zu beſiegen. Ernſt empfing ſie Dewon und ſprach kein Wort von Salgar, aber ſeine Gattin ſchloß ſie in ihre Arme und ſagte, als ſie ſie ſo blaß fand:Bosmina,