Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

219 That zu veruͤben, auf die nur Unheil für⸗ 8 den Thaͤter folgen kann, wird Euch nicht gegeben werden. Ihr alſo wollet Fehde?

Die will ich, ſonſt nichts weiter, das Schwert ſoll entſcheiden.

Nun, ſo entſcheide es, ſprach der Barde und trat den Ruͤckgang an.

Moina hielt ſich auf einer Kammer im oberſten Thurm verborgen, wo ſie Roſ⸗ crana, die in der Nacht zu ihr ging, mit Lebensmitteln verſorgte.

Salgars Zorn gegen ſeine Gattin hatte ſich abgekuͤhlt, er ſagte zu Roſcrana:

Fuͤhre mich zu Moina, ich will ihr nicht

hart fallen, daß ſich ihre Angſt endet. Soll ich ſie auch verlieren? Sie iſt auf