Teil eines Werkes 
1. Theil (1825)
Entstehung
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Roſcrana erzaͤhlte ihm die ganze Ge⸗ ſchichte nochmals und ſetzte hinzu:Es mag Unrecht ſeyn, daß Euch Fillan die Tochter raubte; aber kennt Ihr die Ge⸗ walt der Liebe nicht, die in einem Juͤng⸗ lingsherzen gluͤht und brennt? Koͤnnt Ihr Euch die Qual nicht denken, eine Geliebte zu verlieren, die theurer iſt, als das eigene Leben? Seiner Leidenſchaft iſt es zu verzeihen, daß er ein unerlaub⸗ tes Mittel waͤhlte, ſeinen Zweck zu er⸗ reichen. Gebt ihm gutwillig Eure Tochter, ſo hat aller Streit ein Ende und es fließt kein Menſchenblut. Ob ſich aber der Kampf fuͤr Euch gluͤcklich enden werde, das ſteht bei den Goͤttern. Und meint Ihr, Ihr moͤget noch ſo glaͤnzend ſiegen, daß Bosmina Euch von Fillan, wie eine Beute uͤberliefert wird? Er wandert eher mit ihr nach den entfernteſten Gebirgen, oder fliehet nach einer der Inſeln, ehe er ſich von ihr trennt. Da muͤßt ich die Herzen

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