14 ten Ziele hin. Bosmina hatte einen Lieb⸗ lingsort ſich auserkohren, den er kannte, auf einer Klippe, von der ſie, zu ihrer Luſt, auf das grenzenloſe Meer aund, auf der entgegengeſetzten Seite,
in die weite, bunte Landſchaft hinſchaute,
die ihr Auge nicht abſehen konnte. Oft nahm ſie Roſcrana, ihre Zofe, mit ſich, die ihr die Harfe trug, auf der ſie fertig ſpielte und ihren Geſang vom Saiten⸗ getoͤn begleitete. Groß war die Zahl ih⸗ rer Lieder, die fuͤr jede Stimmung ihrer Seele paßte, die ſie von Barden gelernt hatte. Dort verweilte ſie oft, bis es daͤmmerte und Eulen und Uhus um das oͤde Gemaͤuer ſlatterten und der Stern der Liebe am Himmel funkelte. Eilig ging ſie dann nach Drumardo, der vaͤter⸗ lichen Wohnung, zuruͤck. Abwaͤrts von dieſer Felſenſpitze glaubte der Vater ſie in einer Schlucht zu finden, wohin ſich Jaͤger und Wanderer, die der Gegend kundig ſind, wenn ein Wetter


