Dieſer Beſcheid ergrimmte Rino und er ſchwur es bei dem Grabe ſeines Vaters, den ihm angethanen Schimpf an ſeinem Feinde zu raͤchen. Nur war es ihm ſchrecklich, daß Cormars Tod den ſeines Bruders nach ſich zog, wenn dieſer nicht durch ein Wunder am Leben erhalten wurde. Er ritt zu Carul und als er ſeine Malwina umarmt hatte, erzaͤhlte er
die Ausſage Cormars und betrauerte ſei⸗
nen Bruder.
Carul troͤſtete ihn, als er fuͤrchtete, Cormars moͤglicher Tod werde auch den den Mord Cormai's nach ſich ziehen, mit den Worten:„Dafuͤr ſeyd unbeſorgt, mit dem Tode eines Hauptlings hoͤrt die Gewalt auf, die ſtrafen zu duͤrfen, die ſeinem Befehle ungehorſamen. Wer wird ſich Eurer Beſtrafung blosſtellen. Die Scheinfreunde, die er im Leben hat, haſſen ihn im Tode.“


