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zuhauen, die er ſchuldig faͤnde, daß ſie die Flucht eines Verbrechers befoͤrdert haͤtten. Als der Bote aber von dem Betruge er⸗ zaͤhlte, den Tolgin der kranken Crusclina ſpielte, von der Leiter unter dem Fenſter,
von der geoͤffneten Thuͤr des geheimen
Ganges, da warf ſich ſeine Wuth und Rache ganz auf ihn, und er that den Schwur, wenn der treuloſe, verraͤtheriſche
Bube in„ſeine Haͤnde falle, ſo wolle er
ihn uͤber langſamen Feuer braten. Er fragte auch nach Cormai und der Bote ſagte, daß er von dieſem nichts gehoͤrt habe. 3
„So iſt denn Rino auch ein ſchlech⸗ ter Bruder, er laͤuft davon, weil er ſich retten kann und läßt ihn im Stiche. Wie verdient der Verfuͤhrer meiner Tochter ge⸗
ſtraft zu werden! Bosmina, fuͤhlſt du noch Mitleid und Erbarmen fuͤr einen ſol⸗ chen Sohn? Mußt Du ihn nicht ſtrafbar
nennen? Du wirſt es nun erleben, wie


