Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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39 ſeyn. Als ich ihm eine Antwort geben

wollte, ging er wie ein Wuͤthender von mir und warf hinter ſich die Thuͤr zu.“

„Ach, ich ſoll alſo ſeyn wie Du, da⸗ mit ich ihm gefalle! Kann ich das? Du alſo haſt ſein ganzes Weſen eingenommen, mit Dir wuͤrde er gluͤcklich ſeyn, wenn Du ſeine Gattin waͤreſt.“

„So alſo muß ihm ſelbſt Bosmina Veranlaſſung geben, daß er mich martert. Kennte ich Deine Treue, Deine Tugend nicht, ich wuͤrde Verdacht gegen Dich faſ⸗ ſen. Aber wie koͤnnteſt Du die Freundin taäuſchen und theure Pflichten nieder⸗ treten!“.

Bosmina bedauerte Annet, und als ſie ihr einige Troſtworte zugeſprochen hatte und nicht laͤnger mit ihr allein ſeyn wollte, gingen ſie hinab in die Halle.