und niedergeſenktem Blick.„Heuchleriſcher Bube,“ dachte Carul,„Du machſt es, wie es die ſchlechteſten Gatten pflegen, die in Geſellſchaften ihre Frauen behandeln, als ob ſie Braͤute waͤren und ſie, wie aus dem Moor emporgeſtiegene Plagegeiſter
im eigenen Hauſe martern. Findet ſich
Niemand, der Dein ſchaͤndliches Doppel⸗ weſen enthuͤllt und Dich dafuͤr beſtraft?“
Bosmina verſchwieg der Mutter ihre
Sorge nicht, welche aber ſuchte die Toch⸗ ter zu beruhigen. Als Annet am zweiten Abend ſie allein fand, ſagte ſie:„Bos⸗
mina, mein Schickſal nimmt keine beſſere Wendung, ja, ich fuͤhle es, wenn ich mei⸗
nem Kinde mein Leben erhalten will, daß ich Selama verlaſſen und zu meinen El⸗ tern ziehen muß. Letzthin ſagte Cormar entruͤſtet, als ich ihm meinen Schmerz klagen wollte: ſchweig, verbittere mir die
Tage nicht noch mehr. Waͤrſt Du, wie
Bosmina, ſo wuͤrde ich gluͤcklich bei Dir
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