Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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32 nung auf die Ankunft ſeiner Gaͤſte. Als Bosmina alles Erforderliche beſchickt hatte, ging ſie mit dem Knaben zu dem Gatten, um ihm Geſellſchaft zu leiſten und bei der Ankunft der Geladenen gegenwaͤrtig zu ſeyn. Als ſie vor ihm ſtand, ſeine Hand nahm und ſagte:„Du haſt Deinen Freun⸗ den ein Freudenfeſt angeſtellt, und ſcheinſt doch ſo mißmuͤthig zu ſeyn, wie paßt ſich das fuͤr den Wirth, der den Ton zum Vergnuͤgen angeben ſoll,“ da erwiederte er, ohne ihr darauf eine Antwort zu geben, indem er ſie vom Kopf bis zur Fußſpitze beſchaute:„Bosmina, heute gefaͤllſt Du mir in Deinem Anzuge nicht. Kannſt Du Dich nicht ſchmuͤcken? Du biſt den Gaͤſten dieſe Achtung ſchuldig. Haͤtteſt Du auf einmal den Sinn fuͤr Glanz und Putz verloren, den die weibliche Eitelkeit nie aufgiebt? Geh, wenn Du mir zu Willen ſeyn willſt, und kleide Dich ſchoͤner und gicher 44