Teil eines Werkes 
3. Theil (1825)
Entstehung
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um Deine Freundſchaft ſucht, um Dich deſto aͤrger zu betruͤgen? Gutes erwarte ich von dem nicht. Folge nicht dem Rathe Deiner blinden Leidenſchaft, Du kannſt Dir damit empfindlicher ſchaden, als dem Feinde. Offenbare Dich mir, meine ru⸗ hige Vernunft leiſtet Dir vielleicht gute Dienſte.

Ja, Oſcar, auf meinem Herzen liegt ein ſchreckliches Geheimniß, aber ſelbſt Dir, meinem beſten Freunde, kann ich es jetzt nicht entdecken. An dem Tage, wo die Haͤuptlinge in Balclutha ſind, foll es zur Sprache kommen, nichr eher. Kannſt Du mich dann zuruͤckhalten, wenn mich der Zorn uͤber die Grenzen der Maͤßigung ſchleudern will, ſo magſt Du es thun. Die Falle iſt dem Fuchs gelegt, er wird ſich ſicher fangen. Verſchwunden ſind die ſinſtern Nebel, in denen das Laſter unge⸗ ſehen wandelte und es kann ſich nicht