Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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Es geziemt jedem Gentleman, ſo zu ſagen, erwiederte ſie in einem ſarkaſtiſchen Tone. Laſſen Sie mich jedoch gerecht ſeyn. Es waren ſanfte, ja liebenswuͤrdige, braune Maͤd⸗ chen, dieſe Najah⸗Huͤhnchen, mit ſanften Stim⸗ men und einnehmendem Weſen. Ich liebe ſie ſogar, wenigſtens wuͤnſche ich, ſie um mich zu haben. Das Herz des juͤngern Maͤdchens ſchluchz⸗ te, bis es faſt brach; denn der Laͤrm hatte Dank der Unverſchaͤmtheit ihres Vaters und meiner wohlbekannten Verſchwiegenheit un⸗ gluͤcklicherweiſe in ihrer Gegenwart ſtatt. Die Augen des aͤltern Maͤdchens, als ſie ihren eu⸗ ropaͤiſchen Papa zuruͤckſtieß, bis er wieder tau⸗ melte, und ihre weinende Schweſter in ihre Arme legte, blizten uͤber uns mit dem ganzen wilden Feuer ihres Klima. Ich zweiſle nicht, daß ihre ungetaufte indiſche Mutter nicht nur tauſendmal ſchoͤner geweſen ſeyn mußte, ſondern auch eine hunderttauſendmal achtungswuͤrdigere Perſon war, als mein erleuchteter chriſtlicher Vetter, in den Augen Gottes und auch in den Augen der Maͤnner und der Weiber, wuͤrden die Au⸗ gen der Maͤnner gerade vorwaͤrts ſehen, und duͤrften es die der Weiber. Dieß, uͤberſtieg je⸗ doch die jungfraͤulichen Anſichten der Mrs. Ger⸗ trude, ihr Vermaͤchtniß muß daher meine Schul⸗ den bezahlen. Wenn ich noch ſo viel uͤbrig habe, daß ich mir ein ſchwarzes Zeugkleid, um es zu Eh⸗ ren ihres geehrten Andenkens zu tragen, kaufen und morgen den Miethlohn fuͤr meine bisherige