Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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erſte Handlung meines unabhaͤngigen verheira⸗ theten Lebens beleidigte ſie in einem ſolchen Grade, daß ich keine Verzeihung von ihr hoffen zu duͤrfen glaubte. Zur Zeit der niedrigſten Ebbe unſeres Gluͤcks, und als ein mitternaͤchtliches Dunkel alles um uns her bedeckte, kamen Geld⸗ anerbietungen von einem gewiſſen ſchmutzigen Nabob, dem Vetter des Kapitaͤn Copely einem jener niedrigen Verwandten, mit denen heut zu Tage faſt jede Familie mehr oder minder befleckt iſt. Zur Vergeltung dieſes angebotenen Dienſtes hatte mein Nabob die Beſcheidenheit, den Vorſchlag zu machen, ich ſolle ein Paar jener Rajah⸗Huͤhnchen, welche alte indiſche, chriſt⸗ liche Edelleute zuweilen zu halben Dutzenden nach England bringen, bilden und in's Leben einfuͤhren. Ich ſpie ihm nicht in das Geſicht, wie die Welt zu ſagen die Guͤte hatte. Dieß waͤre ein gemeiner und poͤbelhafter Streich ge⸗ weſen; allein ich verfuhr auf eine ſolche Art, daß die tugendhafte Gertrude in Bewunderung gerieth uͤber den kuͤhnen Geiſt der Lady Har⸗ riette Copely, und ihrem Sachwalter keine Ruhe ließ, bis er das zwanzigſte⸗, und, zum Gluͤck fuͤr mich, das leztemal, ihren lezten Willen ver⸗ aͤndert, und ihm ſeine gegenwaͤrtige Form ge⸗ geben hatte.

Ich weiß nicht, was anderes eure Gnaden unter den obwaltenden Umſtaͤnden haͤtten thun tönnen, ſagte Hr. Hutchen.