Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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Guͤter bewundere. Lady Harriette, Ihre Na⸗ tur iſt, ſelbſt wider Ihren Willen, edel. Ich⸗ verlange Ihren Beifall fuͤr eben dieſes Wagniß.“ „Bravo! mein beſcheidener Vetter!“ „Auch bekuͤmmere ich mich in dieſem Augen⸗ blicke um nichts, als um O' Connors Sicherheit. Ich wuͤnſchte, mein Blut koͤnnte die Verbrechen unſerer Famille gegen dieſes ungluͤckliche Ge⸗ ſchlecht ſuͤhnen! Ich koͤnnte Ihnen ſo ungemein belebende Beiſpiele wilder und ergebener Treue gegen dieſen ungluͤcklichen Verbannten anfuͤhren,⸗

wegen deſſen Verhaftung mein Oheim,— ich⸗

ſchaͤme mich, es zu ſagen— mit dieſer Perſon⸗ in dieſem Augenblick in lebhaftem Briefwechſel ſteht.“ Er warf einen verſtohlenen Blick auf Hutchen.

„Und O'Connor war der lauernde Bandit meiner Skizze?“

„Er war es in der That. Von ihr, die ich⸗

meine Tante zu nennen kaum wagen darf, auf⸗

gefordert, miethete ich dieſen Thurm von Er⸗

nescraig, um ihren Bruder zu ſchuͤtzen; allein

die Netze umſchließen uns nahe. In der vori⸗

gen Nacht lag er in Fugal's Huͤtte verborgen;

dieſe Nacht aber werden Wachen an den Bruͤ⸗⸗ cken und Furthen ausgeſtellt werden. Heute Racht muß ich ihn dem Schutze des Herrn Ha⸗ liburton anvertrauen, ſo unſicher der Zufluchts⸗ ort auch iſt, und ſo abgeneigt ich O'Connor. auch finde⸗ irgend jemand in ſein Schickſal zu verwickeln.“

Die Dame hatte mit tiefem Antheile zuge⸗

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