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wey Braͤute von Bruce's Gebluͤt an einem rueh
Tage getraut zu ſehen— wenn das blaſſe Maͤdchen dort wirklich in leiblicher Geſtalt da iſt. Was glaubt ihr, Lord Rantletree, da wo ihr mit eurer ſittſamen Dame an eurem Ellbogen, ſo zimperlich wie Malcolm das Maͤdchen, ſizt. Was iſt euer Urtheil von jener alten Geſchichte von de Bruce’s Kind und Braut? Denn ihr habt es ja ſtets gern, wenn man glaubt, ihr habet bei eurem Geſchwaͤtze ein Urtheil.“
Ein allgemeines Kichern, worauf ein ploͤtzli⸗ ches und allgemeines Huſten folgte, durchlief die Verſammlung. Zum Gluͤcke war ſeine Herr⸗ lichkeit ſo taub als ein Pfoſten, eine Schwaͤche, die der Lord jedoch nie anerkennen wollte, weil er dieß wahrſcheinlich unter der Wuͤrde der. Pairſchaft, hielt. Aber waͤhrend Jakobina's Pfeile in der Irre umherflogen, bemerkte er⸗ einen gewiſſen mißbilligenden Ausdruck auf den⸗ Geſichtern der Verſammlung und ſtand daher auf,„da er ſich berufen fuͤhlte, wenige Worte zu ſagen.“ Seine Herrlichkeit hatte nie in ihrem Leben wenige Worte geſagt. Wie er auch en⸗ den mochte, ſtets begann er„viele.“ In der That zeichnete ihn, ſo gut als nur irgend ein Mitglied der Pairſchaft, eine gewiſſe Eigen⸗ thuͤmlichkeit aus— die Laͤnge:— Laͤnge der Naſe, Laͤnge des Kinns, Laͤnge des Athems,, Laͤnge des Ruͤckgrads, furchtbare Laͤnge, was er. jezt alles zum Vorſchein brachte, indem er ſich mit dem unbeſchreiblichen Ausdrucke der unbe⸗
haglichen Wohlbehagenheit uͤber die gaffende


