———
—
Eliſabeth von Bruce.
Zweiter Theil.
Vierzehntes Kapitel. Die Heerſchau.
Der Morgen des Faſttags war hell, und ſelbſt warm fuͤr die Jahrszeit— ein heiterer Winter⸗ tag. Die Glocke der Kirche St. Serf, zwiſchen zwei bemoosten Ulmbaͤumen haͤngend, hatte ſchon eine ganze lange Stunde gelaͤrmt, geplaͤrrt, ge⸗ gaͤllt— kurz jeden mißtoͤnigen Laut von ſich gege⸗ ben, deſſen eine zerruͤttete Glocke faͤhig iſt;— und endlich gewiſſermaßen die Abſicht angedeu⸗ det, ſich zu„Tode zu laͤuten;“ denn jezt konnte man die luſtigen Equipagen der„Grillenfami⸗ lie“ unterſcheiden, die längs des Thals hinfun⸗ kelten, und dann durch die Reihe alter, grauer Baͤume ſchimmerten, mit denen jener Theil der⸗ Landſtraße beſezt war, der durch Monkshaugh's Luſtgaͤrten fuͤhrte, der Heerhaufe des Lord Rant⸗ letree ruͤckte in der entgegengeſezten Richtung
nach dem Kampfplatze vor, und gleichſam mit⸗


