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ſie:„Ich wuͤnſche mein Schickſal zu hoͤren? Liebt der, den ich liebe, mich wieder; oder liebt er uͤberhaupt?“—„Gnaͤdiger Himmel! Soll ich hier die ganze Nacht von einem wahn⸗ ſinnigen Weibe hingehalten werden!“ war ihr geheimer Gedanke, als ſie alle Strafen und Qualen der Laͤhmung, der Zerſtuͤckelung, des Todtſchlagens und Verbrennens auf das Wie⸗ ſel innerlich herabrief—„hier die ganze Nacht hingehalten werden, das Spielzeug der Laune eines tollen Weibes— oder bin ich zu etwas noch Schlimmerem aufbewahrt!— Ich be⸗ fuͤrchte, gutes Weib,„ſagte ſie in einem ſanf⸗ ten Tone,„die Nacht moͤchte jezt zu finſter ſeyn, als daß ihr die Querlinien meines Schick⸗ ſals leſen koͤnntet; oder dieſe kleine flache Hand zu eng, als daß auf ihr Raum vorhanden waͤre, ein großes Geſchick in ſie hineinzu⸗ draͤngen.“
„Der, den ihr liebt, iſt ein Krieger,“ ſagte die Sobille.
„Gut!— allein liebt er mich? dieß waͤre eher werth, gehoͤrt zu werden.“
„Liebt die Lerche den freien blauen Himmel — der Schmetterling die Blume— die Wein⸗ rebe das Sonnenlicht zu trinken— das neu⸗ geborne Lamm die Milch ſeiner Mutter— der Wanderer der Wuͤſte das Rauſchen der Waſſer zu hoͤren? ſo gewiß liebt Wolf Gra⸗ ham euch.“
Eliſabeth fuhr zuſammen, und ſank auf ih⸗


