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Stunden auf ſeinem Strohlager ſchnarchen ollte...
1„Hoͤrt ihr ihn?“ rief Meiſter Burlin, vor Wuth mit den Zaͤhnen knirſchend. Bei dem Kreuz von Edinburgh! So mit einem Buͤr⸗ ger und Freigebornen ſprechen! Habt Ihr den Muth eines Haſen im Leibe, Zunftmeiſter Daigh?„Wache! Stadtwache! Stadtwache!“ rief der kuͤhne Baͤcker aus, und ſuchte ſeinen Gegner wirklich bei der Kehle zu faſſen.
„Um Gottes willen, Benjie Burlin, laßt den Herrn gehen,“ rief Deacon, der jezt wie⸗ der auf den Beinen war, und verzweifelnd die Haͤnde rang.
Der Fremde warf den tapfern Burlin mit großer Gewandtheit zuruͤck, und ihm ein Bein ſtellend, legte er ihn ſanft wieder auf ſeinen Ruͤcken. Lauter als zuvor rief jetzt der Hand⸗ werker:„Wache! Stadtwache! Stadtwache!“
und der Fremde folgte, durch das enge Gaͤß⸗
chen ſchießend, der hohen Geſtalt, die gleich beim Beginnen des Streits, geraͤuſchlos wie ein Geiſt voruͤber geglitten war.
„Um Gottes willen! ſeyd doch ruhig, Ben⸗ jie!“ fluͤſterte Deacon, ſich uͤber ſeinen zu Boden geworfenen Freund hinbeugend und aͤngſtlich umhergrabbelnd, um das Kennzei⸗ chen des Handwerks wieder zu finden.„Wollt Ihr jene laͤrmenden hochlaͤndiſchen Teufel her⸗
beirufen, um das Ungluͤck wieder gut zu ma⸗
chen?“


